Kapitel 5: Rückkehr

„Ich schätze, wir sehen uns dann in der Hofstadt“, sagte Kirika, als sie bereit war zu gehen. Der Himmel war strahlend blau an diesem Morgen und es wehte ein frischer Wind. Ein wunderschöner Tag für eine Eroberung. Vor ihr lag nun ein Fußmarsch von etwa zwanzig Minuten, dann war sie endlich in der Hofstadt. Zu Hause. War es wirklich die richtige Entscheidung, ihre Heimat anzugreifen?
„Warte“, sagte Corvin und packte sie am Arm. „Nur einen Moment.“ Sie drehte sich zu ihm um. Er sah ihr in die pupitarblauen Augen und lächelte. Mit einem Mal packte er sie, presste seinen Körper gegen ihren, ließ ihr keine Möglichkeit, sich ihm zu entziehen. Nicht, dass sie das wollte, vielmehr genoss sie es und legte auch ihre Hände an seine Hüften.
„Wenn du wüsstest, was ich gerade am liebsten alles mit dir anstellen würde“, hauchte er und umklammerte sie noch fester. Er presste seine Lippen gegen die ihren. Ihr Herz schlug schneller, sie fühlte sich wie elektrisiert, wie neu aufgeladen. Sie wusste nicht, was er wollte, doch sie wusste, dass sie es erfahren wollte. Sie wusste, dass sie es wollte, so schnell wie möglich, am besten sofort.
„Bald“, flüsterte sie, als er wieder von ihr ließ. „Bald haben wir jede Menge Zeit dafür.“ Er grinste.
„Dann lass uns keine mehr verlieren“, sagte er. „Das Spielfigurenland wartet auf uns.“
Kirika drehte sich um und ging los. Sie war sich so sicher wie noch nie zuvor: Sie würden diese Schlacht gewinnen. Egal, wer ihr Gegner sein würde. Bald würde das Spielfigurenland ihnen gehören.
Sie ließ Groudon frei, damit er neben ihr herlaufen und ihr Gesellschaft leisten konnte. „Na, bin ich nicht hübsch?“, fragte sie scherzhaft. Groudon stieß einen verlegenen Laut aus. Hübsch konnte man sie im Moment nun wirklich nicht nennen. Ihre Kleidung war größtenteils zerrissen und zerfetzt, am Rücken war das Hexergewand fast entzwei gerissen und eröffnete den Blick auf die riesige Narbe, die sie nun wohl für immer tragen musste. Sie trug genau die Kleidung, mit der sie das Spielfigurenland einst verlassen hatte und in der sie gefangen genommen wurde, Corvin hatte alles aufbewahrt. Dies war die perfekte Tarnung, um in die Hofstadt zurückkehren zu können, ohne Verdacht zu erwecken. So könnte sie sich einen Überblick über die Lage verschaffen, vielleicht sogar erfahren, wer ihr Gegner sein würde. Sie kannte die Kampfstile der wichtigsten Abenteurer des Landes, immerhin hatte sie diese unzählige Male im Battle Royale besiegt. Es konnte gar nichts schiefgehen.
Als sie sich langsam der Stadt näherte und an den ersten Zeichen von Zivilisation vorbeiging, sah und hörte sie, wie die Miis ihr ungläubig hinterherstarrten, über sie tuschelten und sie gar anpöbelten. Sie hatte mit den Miis außerhalb der Stadtmauern nie wirklich etwas zu tun gehabt, und jetzt wusste sie wieder, warum. Die waren einfach unglaublich unfreundlich. Was sie hier nach all der Zeit zu suchen habe, fragten die einen. Ob sie sich nicht schäme, das Spielfigurenland so im Stich gelassen zu haben, fragten die anderen. Was sie denn jemals für die Miis außerhalb der Stadtmauern getan habe, welch schlechter Einfluss sie auf die Kinder sei, was ihr das Recht gebe, hier so stolz daherzumarschieren, als sei nichts jemals vorgefallen. Sie versuchte, all das zu ignorieren. Sie hatte hart für das gekämpft und gearbeitet, was sie heute war, sie musste sich von niemandem irgendetwas erzählen lassen.
Wie wohl die Miis in der Hofstadt auf ihre Rückkehr reagieren würden? Bestimmt genauso abweisend wie die, die hier draußen lebten. Ihr Ersatz, der neue Hof-Abenteurer, würde sie bestimmt verlachen für ihre Niederlage gegen den Drachenlord, den er allein besiegen konnte. Sie biss die Zähne zusammen. Dem würde sie es zeigen!
Einen Hagel aus faulen Pirsifbeeren später konnte sie endlich das Stadttor sehen. Ein Hauch von Erinnerung umgab sie. Sie erinnerte sich, wie sie einst genau diesen Weg entlang gekommen war, damals, nach ihrem ersten erfolgreich ausgeführten Auftrag. Sie hatte einem absolut nervigen jungen Hexer namens Corvin heftig in den Allerwertesten getreten, ihm und seinem Mega-Simsala. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass sie ein Mega-Pokémon gesehen hatte, sehr wohl aber das erste Mal, dass sie gegen eines gekämpft hatte. Und es war enttäuschend gewesen, diese nicht vorhandene Verteidigung mit Leichtigkeit durchbrechen zu können. Und heute … Heute lief sie hier entlang, von genau dem Mii geschickt, dem sie damals zum ersten Mal begegnet war. Kaum zu glauben, dass sie ihn seit vier Jahren kannte, seit vier Jahren für einen widerlichen Kotzbrocken hielt, und jetzt …
„Ist denn das zu fassen? Das ist doch die Hof-Abenteurerin! Die vermisste Hof-Abenteurerin!“
Kirika starrte die Wache am Stadttor mit dem wahnsinnigsten Blick an, den sie hervorbringen konnte. „Ich muss zum König. Sofort. Wichtig.“ Der etwas ältere Mann wich einige Schritte zurück.
„S-selbstverständlich, Hof-Abenteurerin“, sagte er. „Folgt mir!“
Sie folgte ihm durch die Hofstadt, vorbei an gaffenden Bewohnern, die aus jedem Winkel der Stadt in ihre Richtung starrten, als sei sie ein Alien. Sie konnte nicht verstehen, was die Leute über sie tuschelten, doch vermutlich war es sowieso nur Mist. Die Wache führte sie vorbei an weiteren Wachen in den Königspalast hinein. Ausgerechnet heute war gefühlt jeder Bedienstete des Königs in den Gängen unterwegs, um sie anzustarren und zu fragen, ob das auch wirklich sie und das Ganze nicht nur ein Traum sei.
Vor der Tür, die zu dem Raum führte, in dem der König mit seiner Familie die meiste Freizeit verbrachte, blieb die Wache kurz stehen und drehte sich zu Kirika um. „Bereit?“, fragte er. Sie nickte. Jetzt war endlich der Moment gekommen.
Die Wache klopfte an. Neros Stimme sagte ihm, dass er kommen dürfe, wenn es wichtig sei.
„Eure Majestät, seht Euch an, wen wir vor den Toren der Stadt gefunden haben!“, sagte die Wache, als sie die Tür öffnete und zur Seite trat, damit Kirika eintreten konnte. Nero und seine beiden Kinder sahen sie an. Nero saß mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen da, unfähig, ein Wort zu sagen. Blackfox grinste sie an. „Yo, Kirika! Krass, dich zu sehen!“ Keksi schnappte nach Luft und zwickte sich selbst. Tränen begannen, über ihre Wangen zu fließen. Sie sprang auf, rannte auf Kirika zu und umarmte sie.
„Aber das ist doch kein Grund zu heulen“, sagte Kirika und umarmte ihre Freundin ebenfalls. „Kirika ist noch aus jedem Abenteuer heil rausgekommen, da soll das hier keine Ausnahme sein.“ Keksi schluchzte.
Nero hatte inzwischen seine Fassung zurückgewonnen und stand nun vor Kirika. „Was ist passiert? Wie seid Ihr entkommen? Wie ist es Euch ergangen? Erzählt Uns alles!“, sagte er. „Kommt, setzt Euch zu Uns!“
Keksi ließ Kirika los und hielt nur ihre Hand weiterhin fest. „Ich will es auch wissen. Was hat dieser Mistkerl mit dir angestellt?“
„Keine Zeit“, sagte Kirika. „Er plant schon den nächsten Angriff. In höchstens einer Stunde wird er da sein!“ Die drei erschraken. „Wer ist euer fähigster Abenteurer? Wer wird sich ihm entgegenstellen?“
„Naja, äh …“, stammelte Keksi. „Das werde dann wohl ich sein.“
„D-du?“ Kirika trat einen Schritt zurück. Das konnte nicht wahr sein. Das durfte nicht wahr sein. Ihre beste Freundin … Ihre beste Freundin sollte ihr Gegner sein? In welcher beschissenen Komödie fand sie sich hier gerade wieder? Sie konnte doch nicht gegen Keksi kämpfen, das war unmöglich, das war einfach unmöglich! Sie konnte sie doch nicht verletzen.
„Du wirst doch bestimmt an meiner Seite kämpfen, Kirika“, sagte Keksi und griff wieder nach ihrer Hand. Kirika zog ihre Hand weg. Sie verdiente in diesem Moment keinen Beistand.
„Nein“, sagte sie und sah zu Boden. Sie versuchte, ein böses Lächeln aufzusetzen, als sie wieder aufblickte, doch es wollte ihr nur bedingt gelingen. Viel lieber hätte sie geweint, viel lieber wäre sie geflohen. „Nein, ich werde dein Gegner sein.“
„W-was?“, schrie Keksi. Ihre Augen füllten sich erneut mit Tränen.
„Ich werde dein Gegner sein“, sagte Kirika. „Ich bin nicht mehr die Hof-Abenteurerin, die ich mal war. Ich bin die Finsterbraut Kirika. Ich werde an Corvins Seite kämpfen und mit ihm dieses Schloss einnehmen.“
„Das ist nicht wahr“, flüsterte Keksi. „Das ist nicht wahr!“, schrie sie. „Kirika, du kannst doch nicht …“ Sie weinte, voll Trauer, voll Verzweiflung, bis sie schließlich zusammenbrach. Sie kniete am Boden, vor den Füßen ihrer besten Freundin, ein zitterndes, wimmerndes, weinendes Häufchen Elend.
Kirika sah sie an. Sie spürte, wie ihr Herz entzweibrach. Am liebsten hätte sie selbst geweint, am liebsten hätte sie sich übergeben, wissend, dass sie dafür verantwortlich war, dass ihre Freundin so zerstört war. Was war nur falsch gelaufen? Warum musste es so weit kommen? Was hatte sie nur für einen schrecklichen Fehler begangen? Langsam ging sie einige Schritte rückwärts.
„Ey, kuck mal, was du mit meiner Schwester gemacht hast!“, brüllte Blackfox sie an. „Hau bloß ab!“
Nero sah sie mit einem Blick voller Verachtung an. „Du bist hier nicht länger erwünscht! Verschwinde!“
Kirika drehte sich um und rannte davon. Sie kämpfte hart, um die Tränen zu unterdrücken. Die beiden Männer riefen ihr irgendetwas hinterher. Was hatte sie getan? Was hatte sie nur getan?

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„Yo Keksi, hör auf zu weinen, alles wird gut“, sagte Blackfox und streichelte seiner Schwester über die Schulter. „Du besiegst Kirika und dann wird sie wieder so krass wie früher, ganz bestimmt!“
Keksi schluchzte und blickte auf. „Vater, ich brauche den Schlüssel zum Kerker. Sofort!“, sagte sie. Nero zögerte einen Moment, doch übergab ihr den Schlüssel dann doch wortlos. Auch, wenn er nicht sonderlich begeistert von der Idee war, er musste seiner Tochter und dem Meisterdieb dieses eine Mal vertrauen. Keksi war so froh, dass sie es nach endlosen Diskussionen doch noch geschafft hatte, ihn zu überzeugen.
„Töchterlein“, sagte er und legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Wir verlassen Uns auf dich. Du schaffst das!“ Sie nickte und richtete sich auf.
„Ich werde gewinnen. Für das Spielfigurenland. Und für Kirika“, sagte sie, als sie den Raum verließ und in Richtung Kerker eilte. Sie mochte das dunkle Gemäuer immer noch nicht, dass sie jetzt allein hier unten war, machte die Sache nicht gerade besser. Schnell ging sie an all den leeren Zellen vorbei zu jener, in der der Meisterdieb saß. Knackend ließ das Schloss sich aufschließen. Der Meisterdieb sah sich überrascht um.
„Oh, die Prinzessin“, sagte er, als er sie erblickte. „Hast du geweint?“ Dass ihre Augen gerötet waren, war nicht zu übersehen, und dass sie immer noch nicht normal atmete, war nicht zu überhören.
„Das ist jetzt nicht wichtig“, sagte sie. „Wir müssen uns für den Kampf bereit machen, so schnell wie möglich!“
Der Meisterdieb nickte und sah sie an. Sein Blick fiel auf ihre Halskette. „Was ist das da? Ein Diancienit?“ Er deutete auf den Mega-Stein, den sie von Kirika bekommen hatte.
„Keine Ahnung, könnte sogar sein“, antwortete sie. „Kirika sagte damals nur, dass es der Stein für die Mega-Entwicklung einer Prinzessin sei.“
„Dann ist es eindeutig ein Diancienit“, sagte er. „Ich weiß, wo eines lebt. Wie lange haben wir Zeit? Wir können es uns noch holen.“
Keksi sah ihn mit großen Augen an. Jetzt noch ein Pokémon fangen, wo doch so bald der Kampf beginnen sollte? „In spätestens einer Stunde soll er da sein“, sagte sie. „Und ich will vorher noch mit Kirika reden.“
„Kirika?“, fragte Kenneth irritiert. „Ach, egal. Das schaffen wir doch sicher! Folge mir!“ Sie rannte ihm hinterher, als er noch tiefer in dieses gigantische Loch, das der Kerker darstellte, hineinlief. Er schien sich hier ja wirklich sehr gut auszukennen. Hier unten konnte man kaum noch etwas erkennen, so stockfinster war es. Der Meisterdieb ließ sein Cresselia frei, die zumindest für etwas Beleuchtung sorgte. Er bewegte eine große, runde Steinplatte und sprang zusammen mit seinem Pokémon in das Loch, das sich darunter befand.
„Spring“, sagte er zu Keksi. „Cresselia fängt dich auf!“ Erst zögerte sie einen Moment, doch als sie sich umsah und bemerkte, wie allein sie hier in der Dunkelheit war, wo nichts sie zu umgeben und alles nach ihr zu greifen schien, sprang sie zu ihm hinab. Das halbmondförmige Pokémon dämpfte ihren Sturz tatsächlich sehr gut ab. Sie rutschte von seinem Rücken und begab sich zum Meisterdieb.
Sie befanden sich in etwas, was aussah wie eine natürliche Höhle. Aus den Wänden wuchsen eisblau leuchtende Kristalle, jeder wie ein einmaliges Kunstwerk, die die gesamte Höhle in ein blaues Licht hüllten. Vor den beiden erschien ein Pokémon. Sie hatte einen großen, grauen Kopf mit zwei rot strahlenden Augen, die den beiden wie Rubine engegenfunkelten. Auf ihrem Kopf saß ein großer, rosafarbener Diamant sowie vier kleinere Diamanten, die das Pokémon wie eine Krone trug. Ihr Körper war weiß und es sah aus, als würde sie ein Kleidchen tragen, aus dem unten ein großer Stein herausragte.
„Hallo Diancie“, sagte die Prinzessin und ging einige Schritte auf das Pokémon zu. „Ich brauche deine Hilfe! Kommst du mit mir?“ Diancie bemerkte den Mega-Stein, den Keksi um den Hals trug. Sie berührte ihn mit ihrer Hand, zog diese aber gleich wieder zurück. „Keine Angst, Diancie“, sagte die Prinzessin ruhig. „Ich tu dir nichts. Ich will nur, dass du mit mir kämpfst.“ Das Pokémon wich ein paar Schritte zurück, erhob die Hand und deutete auf Keksi.
„Ich glaube, sie will gegen dich kämpfen“, sagte Kenneth. „Ich leihe dir Cresselia. Sie kann Mondgewalt.“
„Oh, danke.“ Keksi wurde rot. Sie wandte sich wieder an Diancie. „Alles klar, Edelsteinprinzessin? Hier kommt die Spielfigurenlandprinzessin!“
Cresselia schwebte auf die Edelsteinprinzessin zu. Auf Befehl schoss es einige große, weiße Kugeln auf das Pokémon, die aber eher wenig Schaden anrichteten. Das war schlecht. Eigentlich wollte Keksi doch schnellstmöglich wieder hier raus kommen, um noch mit Kirika reden zu können, doch der Kampf schien sich ewig in die Länge zu ziehen. Weder die Attacken des Halbmondpokémon noch die ihres Gegners bewirkten viel, es erweckte fast schon den Eindruck, als wäre es Absicht der Pokémon, ihre Zeit zu verschwenden. Nervös hüpfte sie vom einen Bein auf das andere.
„Wie lange wollt ihr euch eigentlich noch Zeit lassen?“, fuhr sie die beiden Pokémon an, die sie im Gegenzug total entgeistert ansahen. „Diancie, es ist wirklich wichtig“, sagte sie verzweifelt. „Es geht um die Zukunft des Spielfigurenlandes. Das ist doch auch deine Heimat. Diancie, bitte!“ Das Pokémon sah sie nur an. „Ach, bitte“, flehte sie. „Der Finsterkaiser will die ganze Welt in eine Welt der Finsternis verwandeln. Du kannst mir helfen, das zu verhindern, Diancie.“ Das Pokémon bewegte sich kein Stück. „Diancie, bitte!“ Keksis Verzweiflung wuchs mit jeder fortlaufenden Sekunde. „Wenn du nicht mit mir kommst, dann wird der Mann, der unschuldige Miis zu seinen Marionetten macht, das Land einnehmen. Er hat sich schon an meinem Bruder vergriffen … und jetzt an Kirika.“ Ihre Augen füllten sich wieder mit Tränen.
Diancie schwebte auf die Prinzessin zu. Sie wischte ihr eine Träne aus dem Gesicht. „Diancie? Heißt das …?“ Das Pokémon nickte. Keksi lächelte. Sie löste den Mega-Stein von ihrer Halskette und gab ihn Diancie. „Lass uns das einmal versuchen“, sagte sie und aktivierte ihren Schlüssel-Stein. Diancie wurde von einem hellen Licht umgeben. Ihr Kleidchen wurde länger, ihr wuchs eine Art Schleier und aus dem Stein, der ihren Körper gebildet hatte, wurde ein großer, rosafarbener Diamant. Weitere längliche Diamanten schienen eine Art Verlängerung zu dem Kleid zu bilden. „Wow, jetzt bist du wirklich hübsch“, sagte Keksi. „Wie eine wahre Prinzessin eben.“ Das Gesicht des Pokémon lief rot an und es kratzte sich am Kopf. „Aber jetzt müssen wir los. Wir haben nicht mehr viel Zeit!“
„Ich bringe uns schnell hier raus“, sagte Kenneth und half den beiden Prinzessinnen aus dem Loch ins Schloss zurück.
„Weißt du eigentlich, wo du Kirika finden kannst?“, fragte er unterwegs.
„Ich glaube es zumindest zu wissen, ich kenne sie doch gut genug“, antwortete Keksi. Sie blickte zu Boden. „Zumindest glaubte ich das. Aber ich bin mir nicht mehr sicher.“

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Kirika streifte durch die dunklen Gassen der Hofstadt. Rotes Graffiti an einer Wand, ein von einem Kind hingeschmiertes Caesurio, erinnerte sie an früher. Damals hatte sie noch keinen Namen. Die Caesurio nannten sie seit jeher nur ‚Kind‘ und für die Miis war sie immer das Caesurio-Mädchen gewesen. Sie hatte sich ihren Namen selbst gegeben, als sie anfing, für den König zu arbeiten. Für die Miis war es von unglaublich großer Bedeutung, für das Individuum eine Abfolge von Lauten zu haben, die ihm allein zugeordnet war. Kirika fand das schon immer etwas überflüssig, aber es machte so manches wohl tatsächlich einfacher.

„Kirika!“ Eine süße, ihr so wohlbekannte Stimme rief sie. Sie drehte sich um.
„Was ist?“, fragte sie kalt.
„Kirika, ich muss mit dir reden!“ Keksi kam auf sie zugerannt.
Kirika sah sie eiskalt an, nicht eine Gefühlsregung war auf ihrem Gesicht zu sehen. „Keksi, verschwinde. Und halt dich vom Schlachtfeld fern. Ich verspreche dir, es wird dir nichts passieren.“
Die Prinzessin sah betrübt zu Boden. Das war doch nicht mehr ihre beste Freundin, mit der sie da redete. Was hatte dieser Mistkerl von Finsterkaiser nur mit ihr angestellt? Das war schrecklich. Das war absolut schrecklich. „Wir werden nicht aufgeben“, sagte sie dann. „Wir müssen doch unser Land verteidigen.“
„Und wir müssen euer Land einnehmen“, sagte Kirika fast spottend.
„Ihr müsst gar nichts!“, rief Keksi. Ihre Augen füllten sich wieder mit Tränen. „Ihr könntet auch einen romantischen Urlaub im Silber-Archipel verbringen.“
„Das können wir danach immer noch machen“, sagte Kirika und grinste. „Aber ich glaub eh nicht, dass Corvin so der Typ für romantische Strandurlaube ist. Und ehrlich gesagt … Ich bins auch nicht.“ Sie lachte. Sie und ein Strandurlaub … Das war der Top-Favorit für den Witz des Tages.
„Was hat er nur mit dir angestellt, Kirika?“, fragte die Prinzessin traurig.
„Er hat mir Kekse gegeben“, lachte diese.
Keksi sah sie erschrocken an. „Und du hast die angenommen? Dann wundert es mich nicht mehr, dass du ihm gehorchst.“
„Ach, Quatsch!“, murrte Kirika. Was sollte dieses seltsame Gespräch denn bringen? Was wollte die Prinzessin erreichen?
„Und vor allem hat er doch schon ein Kaiserreich“, sagte Keksi. „Was ist eigentlich sein Problem?“
Kirika sah sie ausdruckslos an. „Er will das Spielfigurenland.“
„Und was ist da so toll?“, fragte die Prinzessin.
Die ehemalige Hof-Abenteurerin überlegte einen Moment. Jetzt wäre es wohl von Vorteil, wenn sie seinen Antrieb selbst verstehen könnte. „Er will einfach das Spielfigurenland haben, okay?“, fuhr sie ihre Freundin an.
„Werd ich diese Finstertypis je verstehen?“, fragte diese betrübt.
„Vermutlich nicht“, seufzte Kirika. „Ich weiß nur, dass ich ihn bei allem unterstützen werde, was er tut.“
„Du bist eine Marionette. Merkst du das nicht?“ Einen Augenblick lang herrschte Stille. In Kirika staute sich Wut an. Hörte ihre Freundin überhaupt noch, was sie da von sich gab? War sie überhaupt noch ihre Freundin?
„Ich bin ein aus freien Stücken handelndes Mii“, sagte sie, so ruhig sie konnte.
Keksi sah sie entschlossen an. „Das Einzige, was du aus freien Stücken gemacht hast, war, seine Kekse zu essen.“
„Und ihm zu folgen. Und an seiner Seite den Angriff auf das Spielfigurenland zu planen.“ Kirika wurde langsam richtig sauer. Konnte diese Prinzessin nicht einfach einsehen, dass sie die Seiten gewechselt hatte?
„Was glaubst du, warum, du Kekskopf?“, schrie die Prinzessin mit Tränen in den Augen. „Du bist im Spielfigurenland aufgewachsen, da macht man sowas nicht!“
„Nenn mich nicht Kekskopf!“, brüllte Kirika und erhob ihre Hand. Keksi zuckte zusammen. Kirika trat einen Schritt zurück. Hatte sie gerade wirklich …? Und das gegen ihre beste Freundin? Wie konnte es so weit kommen? Was war heute nur für ein Tag? Sie atmete durch. „Ich hab mich immer durchschlagen müssen und ich kann mir wahrlich Erfüllenderes vorstellen, als einem König ein paar Aufträge zu erfüllen, für die er selbst zu faul ist“, sagte sie schließlich. „Du hast es ja einfach, Prinzesschen. Kriegst seit jeher alles geschenkt.“
„Meine Gefühle sind dir wohl egal“, sagte Keksi und blickte zu Boden.
„Meine dir aber auch.“ Die beiden sahen sich einen langen Moment lang an. Beide bereuten sie so vieles, was in der letzten Stunde vorgefallen war. All die bösen Worte, die wie scharfe Messer ihre Freundschaft zu zerschneiden drohten …
„Ich versuch doch nur, irgendwie deinen Verstand hinter der Magie hervorzulocken“, sagte Keksi ruhig. „Ich mach mir Sorgen um dich.“
„Mein Verstand ist so klar wie immer!“, rief Kirika. Warum wollte ihre Freundin nur nicht einsehen, dass sie aus freien Stücken handelte und dass sie all dies freiwillig und bei vollem Bewusstsein machte?
„Das bildest du dir ein“, sagte Keksi traurig, „das ist eine Illusion.“
„Wie kannst du dir da so sicher sein?“, fragte Kirika sichtlich genervt. „Ich weiß, was ich tue. Und ich werde Corvin folgen.“
„Erinnerst du dich nicht an deine vergangenen Kämpfe gegen den Hexer? An seinen verzauberten Hackbraten?“, fragte Keksi. Sie war verzweifelt. Sie durfte nicht zulassen, dass der Finsterkaiser ihr ihre beste Freundin wegnahm. Sie schien doch sogar noch halbwegs klar denken zu können. Warum konnte sie ihren Fehler nicht sehen? „Das Zaubermittel war auch in den Keksen, warum siehst du das nicht ein?“
Kirika seufzte. Keksi wollte einfach nichts verstehen. Sie schien den Unterschied zwischen ihr und den bisherigen Marionetten des Finsterkaisers nicht zu sehen wollen. „Warum habe ich dann keine Veränderung an mir gespürt, als ich die Kekse gegessen habe?“, fragte sie. „Oder danach? Warum erinnere ich mich an meine gesamte Vergangenheit glasklar?“
„Weil du genau so denken sollst. Das gehört alles zu seinem Plan“, antwortete Keksi traurig.
„Ahja“, sagte Kirika entnervt. „Und meine Gefühle für ihn, sind die deiner Meinung nach auch nicht echt? Auch nur eine Illusion durch seine Kekse?“
„Selbst, wenn sie echt sind“, Keksi sah zu Boden. Sie hoffte so sehr, dass die Gefühle nicht echt waren und bald wieder verschwinden würden. „Was ist mit uns? Mit mir? Bedeute ich dir gar nichts mehr?“ Eine einsame Träne floss ihre Wange hinunter.
„Natürlich bedeutest du mir noch etwas,“ sagte Kirika und wischte ihrer Freundin die Träne aus dem Gesicht. „Und ich werde nicht zulassen, dass dir irgendetwas zustößt.“ Sie atmete kurz durch. Warum musste das alles so kompliziert werden? „Aber das ändert nichts daran, dass ich das Spielfigurenland einnehmen werde. Dir wird es gut gehen. Es ist nur ein Herrschaftswechsel.“
„Ich würde trotzdem gerne Prinzessin bleiben“, sagte die Prinzessin zögerlich. „Und ich möchte die Bürger und Pokémon des Landes in guten Händen wissen. Deshalb muss ich mich gegen euch stellen.“
Kirika sah zu Boden. Warum musste alles so anders verlaufen, als sie es geplant hatte? Sie wollte doch eigentlich nur hierher zurückkommen, möglichst viel über ihren Gegner erfahren und diesen dann so schnell wie möglich besiegen. Sie wollte Keksi doch eigentlich aus der ganzen Sache heraushalten. Aber jetzt … „Dann wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als gegen dich zu kämpfen“, sagte sie und seufzte. Sie sah ihr direkt in die Augen.
Die Prinzessin sah traurig zu Boden. Sie konnte den eiskalten Blick ihrer Freundin nicht mehr ertragen. „Ich erkenn dich gar nicht wieder. Du fehlst mir richtig.“
„Aber Keksi …“ Kirika senkte ihren Blick. Es tat so weh, ihr Freundin derart verletzt sehen zu müssen. „Ich bin doch immer noch ich. Auch, wenn ich auf der Seite des Feindes stehe.“
„Aber genau das ist doch das Problem.“ Die Prinzessin wurde lauter, verzweifelter. „Wenn du du wärst, würdest du dich nicht auf seine Seite schlagen. Es gefällt mir nicht, wie du dich verändert hast.“
„Aber ich … du … er …“, stotterte Kirika. Sie wusste kaum noch, was sie sagen sollte. „Ich bin schon so lange unzufrieden mit meiner Situation. Er gibt mir die Chance, mich aus dieser Unzufriedenheit zu befreien. Oder soll ich das weiter so lange herunterschlucken, bis ich daran ersticke?“
„Nein, du hättest mir was sagen können. Ich hätte mit Vater darüber gesprochen.“ Keksis Stimme klang fast flehend. Sie wünschte sich so sehr, einen Weg zu finden, diesen Kampf zu beenden, bevor er begann.
„Jetzt ist es dafür doch eh zu spät“, kam eine patzige Antwort. „Ich glaube jedenfalls nicht, dass ich als sein Hofnarr … pardon, Hof-Abenteurer je wirklich glücklich geworden wäre.“
„Ach, Kirika“, seufzte die Prinzessin. „Wenn ich nicht genau wüsste, dass es meine Pflicht ist, zu kämpfen, würde ich mich jetzt in meinem Kämmerlein verschanzen und um dich weinen. Und am besten nie wieder rauskommen.“ Einmal mehr verlor sie den Kampf gegen ihre Tränen.
„Du brauchst nicht um mich zu weinen. Es geht mir besser dennje“, sagte Kirika kalt. Langsam übertrieb diese Prinzessin aber wirklich.
„Und mir ist es nie schlimmer gegangen. Aber deinen Corvin wird das wahrscheinlich sogar freuen.“ Sie konnte nicht verstehen, was ihre Freundin an diesem Mistkerl so toll fand.
„Rede nicht so über Corvin!“, rief Kirika traurig. Ihre Freundin schien sich einfach keine Mühe zu geben, sie zu verstehen. Stattdessen schlecht über das Mii reden, in das sie verliebt war — ja, das waren die wirklich aussagekräftigen Argumente.
„Er ist halt böse, willst du das leugnen?“, fragte Keksi.
„Die Welt lässt sich ja auch so einfach in ‚gut‘ und ‚böse‘ unterteilen.“ Langsam wurde es Kirika zu blöd. Corvin hatte gewiss keine weiße Weste, aber jemanden, von dem man ziemlich genau gar nichts wusste, böse zu nennen, das ging zu weit.
„‚Finsterkaiser‘, mhm, aha, definitiv nicht böse“, sagte Keksi verzweifelt.
„Dein Vater ist genauso ein Monarch. Nur einer ohne so guten Sinn für klingende Titel“, spottete Kirika. Erwartete dieses Prinzesschen eigentlich wirklich, ernst genommen zu werden, wenn sie so etwas als Argumente verwendete?
„Das führt zu nichts“, seufzte Keksi. „E-er hat dich fest im Griff … Ich muss die Pokémon des Hofes versammeln.“ Rotom und Florges warteten bestimmt schon auf ihren großen Auftritt, der nun in bedrohlich absehbarer Zeit anstand.
„Du wirst mich nicht aus seinem ‚Griff‘ lösen können. Da kannst du noch so viele Pokémon auf mich hetzen“, versicherte Kirika.
„Als wir Blackfox im Kampf besiegten, ließ die Magie nach. Das klappt hoffentlich auch mit dir.“ Keksi legte ihrer Freundin eine Hand auf die Schulter.
„Das klingt sogar nach gar keinem schlechten Plan“, sagte Kirika in einem sarkastischen Ton. „Ach, Moment mal, du hast da ein klitzekleines Detail vergessen: ich stehe unter keinem Zauber. Viel Spaß dabei, einen nicht vorhandenen Zauber zu brechen.“ Wie oft musste sie das eigentlich noch erklären?
„Warum nur …“, seufzte Keksi. Warum musste es so weit kommen? Sie hatte schon befürchtet, gegen Kirika kämpfen zu müssen, aber sie hatte erwartet, gegen eine willenlose Marionette kämpfen zu müssen, so, wie ihr Bruder damals. Kirika jedoch schien tatsächlich zu begreifen, was sie tat. „I-ich versprech dir aber, dass ich dich niemals hassen werde, okay?“
„Heh … Wow“, lachte Kirika. „Ich dachte, das tust du schon. Zumindest die ’neue Kirika‘.“
„Solange noch derselbe Körper mit demselben Aufziehschlüssel betrieben wird, bist du noch irgendwo du selbst, das weiß ich genau“, sagte Keksi. „Ich bin nur wütend … auf Corvin. Er bricht mir das Herz mit dem, was er tut.“
„Hast du schon den neuen Anstrich meines Aufziehschlüssels gesehen? Im Rostinero-Design. Echt schick, das Ding“, sagte Kirika spöttisch und lachte. Dann sah sie ihre Freundin wieder ernst an. „Werd mal nicht melodramatisch. Und dass ich immer noch ich bin, versuche ich dir schon die ganze Zeit zu erklären.“
„So hast du nie mit mir gesprochen. Das muss dir doch auffallen“, sagte Keksi erschrocken.
„Du schlägst aber auch zum hundertsten Male in ein- und demselben Gespräch in ein- und dieselbe Kerbe!“, rief Kirika wütend.
„Wenn du wenigstens versuchen würdest, mich zu trösten, wie du es immer gemacht hast, wenn ich unglücklich war“, sagte Keksi traurig. „Jetzt bist du total abweisend und kaltherzig.“ Sie wusste, dass sie eigentlich ihrer besten Freundin gegenüberstehen sollte, aber es fühlte sich eher so an, als stünde sie ihrem schlimmsten Feind gegenüber. Da war kein Verständnis mehr, nur noch Kälte.
„Ich weiß doch nicht, was ich sagen soll“, seufzte Kirika. „Dauernd wetterst du gegen meinen Corvin. Meinst du, da nehm ich dich in den Arm, sag dir, wie recht du hast und versprech dir, ihn zu besiegen?“ Sie wusste nicht mehr, wie sie reagieren sollte, am liebsten hätte sie einfach nur geweint. Ihrer besten Freundin ging es so schlecht und sie war schuld daran. Früher hatte sie ihr immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können, wenn es ihr schlecht ging, doch heute machte sie es mit jedem Wort nur noch schlimmer.
„Ich wettere doch nur gegen ihn, weil er mich quasi dazu zwingt, gegen dich zu kämpfen. Das wollte ich nie. Ich will es immer noch nicht. Ich tu es nur, weil ich es muss.“ Keksi war verzweifelt. Sie wusste nicht mehr, was sie noch tun konnte, um ihre Freundin so, wie sie einst war, zurückzubekommen. „Willst du dich nicht mal in meine Lage versetzen? Kannst du dir meine innere Zerrissenheit überhaupt vorstellen? Das alles macht mich fertig, und deine Antworten machen es nicht besser.“
„Wenn du nicht kämpfen willst, dann kämpf einfach nicht“, schrie Kirika. Sie wollte ihre beste Freundin nicht in Gefahr bringen, aber das tat sie, wenn sie sie nicht davon abbringen konnte, gegen Corvin zu kämpfen. „Ich will dich auch nicht bekämpfen, aber anscheinend habe ich einfach keine Wahl …“
„Wie oft denn noch: Ich muss!“, schrie Keksi. „Für meine Untertanen, deren Wohl mir am Herzen liegt. Aber du willst nicht einsehen, dass das einfach nur schrecklich ist.“ Ihre Stimme überschlug sich. „Ein oder zwei aufmunternde Worte würden mir ja schon reichen, damit ich sehe, dass du es nicht böse mit mir meinst. Wenn du das denn überhaupt tust.“
Kirika ging einen Schritt zurück. Hatte sie das gerade wirklich so gehört? Sie kämpfte hart gegen ihre Tränen an. Sie hatte das Gefühl, als hätte sich ein ausgewachsenes Geowaz in ihrer Kehle eingenistet. „Habe ich es jemals böse mit dir gemeint?“, fragte sie ruhig. „Nein, ich meine es nicht böse mit dir. Auch nicht mit Blackfox. Auch nicht mit deinen Untertanen. Und wenn du einfach schön aufgibst, dann wird euch auch nichts passieren.“ Sie sah zur Seite. „Aufmunternde Worte … tut mir leid, die hab ich für diejenigen, die sich mir in den Weg stellen und mich anscheinend nicht verstehen wollen, nur selten übrig.“
„Mal abgesehen davon, dass aufgeben gar nicht mein Ding ist –“
„Prinzessin! Da bist du! Der Finsterkaiser ist da! Er greift an!“ Der Meisterdieb Kenneth kam in die Gasse gerannt.
„Was hat dieses affektierte Sodachita denn hier zu suchen?“, fragte Kirika.
Keksi wurde rot, als der Meisterdieb neben ihr stand und ihre Hand hielt. „Er wird mit mir kämpfen“, sagte sie.
„Klingt ja lustig“, sagte Kirika. „Da freu ich mich ja schon fast auf den Kampf.“

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